SLG-Berater als Fachbuch-Autoren

Buchtipp: Fachbuch "Corporate Treasury Management"

Im Dezember 2017 erschien das neue Fachbuch „Corporate Treasury Management“, gesponsert unter anderem von Schwabe, Ley & Greiner. Auch die Inhalte wurden von SLG mitgestaltet: Unter den Autoren befinden sich einige unserer erfahrensten Berater.

Der Sammelband enthält 20 Beiträge, die sich den vier Kerngebieten des Corporate Treasury widmen: Cash- und Liquiditäts-Management, Finanzierung („Funding“), Finanzielles Risiko-Management und Technik im Treasury. Zu jedem dieser Themenschwerpunkte steuerte SLG zumindest einen Beitrag bei. Das Buch, herausgegeben vom Institut für Finanzdienstleistungen IFZ der Hochschule Luzern, richtet sich an Studierende wie an Praktiker, hat aber nicht den Anspruch, ein allumfassendes, generell gültiges Lehrbuch zu sein; vielmehr soll dem Lesepublikum eine kräftige Dosis Praxiserfahrung verabreicht werden: Wie funktioniert Treasury am besten, wie reagieren Treasurer, wenn sich die Bedingungen ändern, welche Trends prägen gegenwärtig die Branche? Und das ist die Praxiserfahrung, beigesteuert von SLG:

 

Die Herausforderung der Bankenanbindung (Margit Kleinhagauer)

Die Bankenanbindung ist auf den ersten Blick ein technisches Thema, das wesentlich von der Standardisierung der Formate und der Verbesserung der Sicherheit vorangetrieben wird. Wenn dies in einem globalen Umfeld geschieht, stellt sich jedoch eine Vielzahl von Fragen, die auch nach strategischen und organisatorischen Maßnahmen verlangen. Anhand einer Fallstudie wird beschrieben, wie in einem internationalen Konzern der weltweite Zahlungsverkehr optimiert wurde.

 

Bonitätsorientierte Finanzierungsstrategie (Dr. Edith Leitner)

Entscheidungen zur Kapitalstruktur haben eine entscheidende Steuerungsgröße: die Bonität. Sie bestimmt, welche Finanzierungsmöglichkeiten und -konditionen zur Verfügung stehen. Als Ausdruck von Profitabilität, Stabilität und Risikotragfähigkeit zeigt sie die Grenzen von Wachstumsmöglichkeiten auf. Sie ermöglicht, ein Zielsystem für die Unternehmensentwicklung abzuleiten. Dazu sollte ein Unternehmen in der Lage sein, ein indikatives Rating abzuleiten und darauf basierend die Finanzverschuldung und das Liquiditätsrisiko zu steuern.

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Gesamthafte Betrachtung von Marktrisiken (Bernhard Kastner)

Zinsrisiko-Management ist die Steuerung der Auswirkungen von potenziellen Zinsänderungen und davon getriebenen Cashflow- oder Wertänderungen. Der Barwert und dessen mögliche Änderung ist ein relevantes Maß für das Zinsrisiko, aber auch der Cashflow kann veränderlich sein. Das ZinsrisikoManagement von Unternehmen orientiert sich am Grundgeschäft, auch wenn die Zinssensitivität nicht so eindeutig ablesbar ist wie im Bankgeschäft.

 

Zinsrisiko-Management im Unternehmen

Gemäß Schweizer Obligationenrecht gilt, dass ein Darlehen, für dessen Rückzahlung weder ein bestimmter Termin noch eine Kündigungsfrist noch der Verfall auf beliebige Aufforderung hin vereinbart wurde, innerhalb sechs Wochen von der ersten Aufforderung an zurückzubezahlen ist. Hieraus folgt, dass ein jederzeitiges Kündigungsrecht vorgesehen werden kann, dessen Durchsetzung – wenn überhaupt – nur in sehr außergewöhnlichen Fällen eingeschränkt sein dürfte. In Österreich können Kreditverträge ebenfalls auf unbestimmte Zeit abgeschlossen werden und sind dann von jeder Vertragspartei unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist kündbar. Ähnlich wie nach deutschem Recht muss dabei unter Umständen auf schutzwürdige Interessen des Kreditnehmers Rücksicht genommen werden.

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Das volle Potenzial von Treasury-ManagementSystemen nutzen (Günther Bauer)

Was kann ein TMS leisten? Es automatisiert die Prozesse, verringert die Fehlerquote, erlaubt bessere Analysemöglichkeiten und erhöht die operative Sicherheit. Eine Voraussetzung eines solchen idealtypischen Setups ist die Vernetzung aller vorhandenen Informationen. Dadurch wird gewährleistet, dass die einzelnen Treasury-Bereiche in kein „Silodenken“ verfallen, sondern ein gesamthaftes Treasury-Bild vorherrscht. Zwar wird meist ein Straight-Through-Processing angestrebt, doch auch bei manuellen Prozessen kann die strukturierte Abbildung einen enormen Mehrwert bringen.

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