Wie schneidet die Treasury-Abteilung Ihres Unternehmens bei einer Revision ab?

Zahlreiche Treasury-Revisionen, die von Schwabe, Ley & Greiner in den letzten Jahren mit unterschiedlichster Schwerpunktsetzung durchgeführt wurden, lassen den Schluss zu, dass in jedem Unternehmen Optimierungspotenziale schlummern.

Diese können von prozessualen Effizienzsteigerungen, bei bereits sehr gut aufgestellten Unternehmen, bis hin zu erheblichen, sicherheitsrelevanten „Lücken“ reichen. Vergangene Revisionen zeigten, dass immer wieder ähnliche Fehlentwicklungen zum Vorschein kommen. Teilweise führt aber auch eine gewisse Betriebsblindheit und ein Handeln gemäß dem Motto „Das wurde immer schon so gemacht“ zu unternehmensspezifischen Missständen, die durch einen Blick von außen und einem Abgleich mit Marktstandards offenbart werden können.

Im Folgenden zeigen wir ausschnittsweise Kritikpunkte, die wir in vergangenen Treasury-Revisionen angemerkt haben. Eventuell finden Sie sich mit Ihrem Unternehmen in dem einen oder anderen Punkt wieder…

  • Kritikpunkt Begründung Vorgeschlagene Maßnahme
    Trotz eines erheblichen Anlagevolumens gibt es keine Anlagerichtlinie Die fehlende Festlegung von Zielen und Grundsätzen sowie von ordnungsgemäßen Abläufen führt oftmals zu Fehlentwicklungen Aufsetzen einer Anlagerichtlinie durch Treasury und Freigabe dieser durch den Finanzvorstand
    Verantwortliche der Tochterunternehmen kennen die Finanzrichtlinien nicht Wird die unternehmensweite Richtlinie in einzelnen Einheiten nicht gelebt, führt dies zu einer fehlenden Kontrollausübung der Zentrale Bei jeder Aktualisierung der Richtlinie müssen alle relevanten Personen sowohl den Erhalt als auch die Einhaltung schriftlich bestätigen
  • Kritikpunkt Begründung Vorgeschlagene Maßnahme
    Eine konzernweite Übersicht über Zeichnungs- und Handelsberechtigungen ist nicht vorhanden Das fehlende Wissen über konzernweite Berechtigungen stellt eine erhebliche Sicherheitslücke dar Führung einer konzernweiten Übersicht und laufender Abgleich mit jenen Listen, die bei den Finanzpartnern aufliegen
    Inaktive und ausgeschiedene Mitarbeiter haben weiterhin Zugang zu Systemen Personen dürfen nach Ausscheiden aus dem Unternehmen keinerlei Berechtigungen besitzen Führung einer Übersicht aller Berechtigungen jedes Mitarbeiters und Löschung bei Ausscheiden oder Wegfallen der Zugriffsnotwendigkeit