Transferpreis-Modell

Drittvergleichsfähigkeit bei IC-Finanztransaktionen

Mit den im Frühjahr 2020 im Zuge der „BEPS“ Initiative von der OECD veröffentlichten Verrechnungspreisrichtlinien oder der zuletzt verabschiedeten neuen Verwaltungsgrundsätze des Bundesministeriums für Finanzen rücken inhaltliche Gestaltungsfragen von Transferpreisen für Finanztransaktionen – aber auch einer adäquaten Kapitalausstattung – noch stärker in den Fokus der Unternehmenspraxis.

Die Herausforderung besteht einerseits darin, eine risikoadäquate, ausreichend dokumentierte und konsistente Methodik zu entwickeln, mit der sich Verrechnungspreise für unterschiedliche Transaktionsarten (z. B. IC-Darlehen, Anlagen/Aufnahmen im Cash-Pool, IC-Garantien) herleiten lassen, die einem Drittvergleich („arm’s length principle“) standhalten. Sofern die zentrale Treasury-Funktion bzw. die Finanzierungsgesellschaft nicht lediglich als „Dienstleister“ auftritt, sondern bankenähnlich agiert, sind in der Preisgestaltung objektivierbare Adjustierungen (z. B. für gesellschaftsspezifische Bonitäten oder Länderrisiken) zu berücksichtigen und mit passenden Marktdaten zu unterlegen. Zudem muss auch die Kapitalausstattung von Gruppengesellschaften „drittvergleichsfähig“ sein und ggf. lokalen (steuerrechtlichen) Anforderungen (z. B. Einhaltung von Thin Capitalization-Regeln) gerecht werden, die es aktiv zu überwachen gilt.

Wir unterstützen Sie beim Aufbau eines flexibel einsetzbaren unternehmensspezifischen Modellierungstools und stellen Ihre interne Transferpreisdokumentation aus finanztechnischer Perspektive auf den Prüfstand. Für eine Optimierung der Vertragsbasis – beispielsweise in Form von Rahmenverträgen für Pooling, Darlehen oder Garantien (jeweils mit den erforderlichen länderspezifischen Ergänzungen) – arbeiten wir mit renommierten Rechtsanwaltskanzleien und deren internationalem Netzwerk zusammen.

Überzeugen Sie sich selbst in einem kurzen Video von der einfachen Handhabung des Tools.



 

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