To SAP or not to SAP

Umstellung auf S/4HANA und Auswirkung aufs Treasury

Spätestens wenn die hausinterne IT anfängt, laut über die „S/4HANA Roadmap“ nachzudenken, müssen sich Treasurer die Frage stellen, wie sie sich diesbezüglich positionieren möchten. Wollen sie sich in diesen Prozess einklinken? Und wenn ja, wie schnell und wie intensiv?

Dabei ist die Ausgangssituation von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Dort, wo bereits seit längerem etablierte Treasury-Management­Systeme im Einsatz sind, reagieren die einen auf den (oft gar nicht allzu) sanften Druck der IT in Richtung „Single Platform“ skeptisch, während die anderen die Gelegenheit aktiv nutzen möchten, mit dabei zu sein, um möglicherweise bestehende Schwächen im jetzigen Prozess auszumerzen und ein höheres Maß an Integration zu erreichen. Auch jene, die SAP im Treasury bereits mehr oder weniger intensiv einsetzen, wollen sich rechtzeitig in Position bringen, um nicht nur den Status quo gesichert zu wissen. Wieder andere, die sich bislang mit Excel oder einer bereits in die Jahre gekommenen Systemlösung begnügen mussten, nehmen es als einmalige Chance wahr, auf den anfahrenden Zug aufzuspringen, um ihr Treasury endlich auch systemseitig auf fundierte Beine zu stellen.

Die Fragen, die sie sich stellen, sind vielfältig: Inwieweit passt (mehr) SAP überhaupt für die gegebenen Bedürfnisse in der Finanzabteilung? Was ist tatsächlich neu für Treasury in S/4? Welche Module sind relevant, was können sie leisten – und was nicht? Und nicht zuletzt: Welche Kosten sind damit potenziell verbunden?

Es kommt darauf an …

Die Beantwortung der Frage, ob und, wenn ja, wieviel SAP im Treasury zukünftig zum Einsatz kommen kann und soll, bedarf eines fundierten Ver­ständnisses darüber, was dieses System unter den konkreten Gegebenheiten im Unternehmen für Treasury leisten kann. Dabei müssen die Überlegungen die aktuelle und die zukünftige geplante ERP­Landschaft samt Übergangszeit genauso berücksichtigen wie die konkreten inhaltlichen und fachlichen Ansprüche, die sich aus den unternehmensindividuellen Treasury­Aufgaben ergeben. Es sind viele Details, die klar auf dem Tisch liegen müssen, um zu einer soliden Entscheidungsbasis zu kommen. Eine solche muss genau darlegen, welche Prozesse mit S/4HANA Treasury sinnvoll und integrierter und effizienter als bislang abbildbar sind – und zu welchen Kosten, intern wie extern.

S/4HANA im Treasury: Großes Interesse am Einsatzpotenzial

SLG hat in verschiedenen Workshops zum Einsatzpotenzial von S/4HANA im Treasury zuletzt einige Kunden darin unterstützt, die Möglichkeiten von S/4HANA für ihren Fachbereich besser kennenzulernen und für ihr Unternehmen sinnvolle Einsatzbereiche abzustecken.

In einem ersten Vorgespräch nehmen wir dazu die wesentlichen fachlichen Anforderungen aus Treasury­Sicht und die generellen Rahmenbedingungen und Vorstellungen der IT auf.

Danach steht einem mit Blick auf die bestehenden Rahmenbedingungen vorbereiteten und damit effizienten Workshop­Tag nichts mehr im Wege: Die konkreten Einsatzpotenziale können kompakt anhand der unternehmensindividuellen Gegebenheiten und Prozesse durchgegangen und, wo immer sinnvoll, direkt in unserem S/4HANA­Demosystem anhand von praktischen Show­Cases demonstriert werden. Darüber hinaus geht es darum, den derzeitigen Ist­Zustand zu hinterfragen und auch, ganz abseits der Systemthematik, inhaltliche Optimierungsmöglichkeiten in den gewohnten Treasury­Abläufen aufzuzeigen.

Auf Basis sämtlicher gewonnener Informationen und der detaillieren S/4HANA­Kenntnisse unserer Spezialisten können wir im Anschluss den Implementierungsaufwand, den Zeitbedarf und den konkreten Nutzen der einzelnen Funktionen bzw. Module für unsere Kunden abschätzen und bewerten. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass Treasury selbst ein sehr gutes Verständnis dafür entwickelt, welche Funktionalitäten in S/4HANA überhaupt zur Verfügung stehen, wie sich diese grob mit dem aktuell genutzten Systemumfeld vergleichen und was das beste Kosten­Nutzen­Verhältnis bietet. Der unvoreingenommene Blick von außen trägt außerdem dazu bei, gefestigte Herangehensweisen zu reflektieren und alternative Ansätze abseits der ausgetretenen Pfade in die eigenen Überlegungen mit einzu­beziehen.

Zeit ist Geld

Nach unserer Erfahrung können bestimmte Maßnahmen oder Vorkehrungen schon sehr früh in einem generellen Implementierungsprojekt nützlich sein, um später Zeit und Geld bei der Implementierung oder auch nur der Nutzung von Teilfunktionen zu sparen. Gerade auch im Hinblick auf die Integrationsphilosophie ist es daher erwiesenermaßen sinnvoll, bereits möglichst frühzeitig zu einer konkreten Einschätzung des Einsatzpotenzials von S/4HANA zu kommen.

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